Dumme Dinge, die einem bei Programmiersprachen einfallen - Teil 1

Heute: Flash

Ende der Serie

How to: Wie wird man krank - in zwei Tagen

(c) ParamountSie kennen das vielleicht: Es steht ein wichtiger Termin an, der Besuch der Schwiegermutter steht bevor oder aber man will einfach mal ne Woche entspannen. Doch einfach so mal “blau” machen wie es Ferris einst tat funktioniert nicht mehr. Also muss man schon mehr Einsatz zeigen.

Anhand eines Musterobjekt (charmant, gutaussehend und zufällig Betreiber dieses Blogs sowie Schreiber dieser Zeilen) wollen wir Ihnen demonstrieren, wie man innerhalb von nur zwei Tagen mit Fieber, Husten, Schwindel und einer Nase voller gelblichem Rotz im Bett - (Nein, wir haben uns nach reiflichen Überlegungen dagegen entschieden, einen Wortwitz mit Bett/Beet zu machen) und ist krank.

Zuerst muss man sein Imunsystem fordern, am besten Über! Dazu einfach nach einer Woche wunderschönstem Wetter mit kurzen Hosen (betont nebenher noch die Waden) und einer Sonnenbrille zur FH gehen. Das funktioniert bestens, wenn sich morgens noch ein Gefühl a la “Heut wird ein geiler Tag” einstellt.

Zurück zu den Hosen: Da das Wetter (Und auch hier wieder: Kachelmann muss draußen bleiben, keinerlei Wetterwitze. Zum Ausgleich ein Vogelkundler (Ornithologe)-Witz: Was sind Ornithologen? Gut zu Vöglen). Gegen den verlorenen Faden: Da das Wetter nach einer Woche sicherlich immer um schwingt und schlecht wird, stehen die Chancen auf Regen ausgezeichnet. Da man ja keine langen Hosen und keinen Schirm dabei hat, ist man den strömenden Regenmassen schutzlos ausgeliefert. Wenn man jetzt noch eine weiten Weg zum Bus und dann noch einer Berg bis nach Haus hochlaufen darf, ist das Immunsystem sicherlich im Arsch respektive im Keller.

Nun ja nicht ausruhen. Sofort weiter auf einen Termine oder abends noch etwas unternehmen. Am nächsten Tag ist schon ein Gefühl der Mattigkeit zu spüren - Glückwunsch, Sie sind auf dem richtigen Weg. Den Samstag dann früh beginnen. Hier empfiehlt es sich, einen weiteren, arbeitsintensiven Termin im Kopf zu haben, der spätestens um 9 Uhr beginnt. Eine Gartenlaube mit extrem schwerem Dach abholen oder so etwas in der Art.

Den Nachmittag dann unbedingt draußen verbringen. Den Jackpot knacken Sie, wenn Sie einen Termin auf einer Loipe haben, die falschen Schuhe dazu an und noch dazu keine Mütze auf dem Kopf haben. So werden Ihre Fuße nass und Ihr Kopf kalt - perfekt für die Grippen-Invasion.

Zum Abschluss empfehlen sich noch ein paar Bier am Abend. Wenn Sie nun nicht krank sind, haben Sie einen der Punkt nicht richtig erfüllt. Aber Kopf hoch! Denn so bieten sie dem Wind und den Bakterien und Viren mehr Angriffsfläche! Das wird schon.

Wie man es besser nicht macht…

(c) ZDF und Brown Eyed Boy; BBC

(c) ZDF und Brown Eyed Boy; BBC

“Darf ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Don, Don Danbury. Der da in dem Bett, der Linke da, nur für den Fall, dass sie Don für einen Frauennamen halten oder wegen meinen femininen Stimmte. Ich hab da so eine Angewohnheit, irgendwie immer in Fettnäpfchen zu treten. Hier hab ich zum Beispiel meine Chefin im Bett.”

Immer wieder sind die Folgen durch kleine Tafeln a la “Fünf Dinge, die man nach einem One-Night-Stand nicht sagen sollte” unterbrochen. “Hey, alte”, “Guten Morgen, “Das war ein Missverständnis, aber sowas von. Verpiss dich”, “Hab von ihnen hübsche Fotos gemacht, die ganze Nacht durch” oder “Das ist es! Sie erinnern mich an meinen Bruder!” sind die Wahlmöglichkeiten von Don in diesem Fall.

“Da ich nie eine Möglichkeit auslasse, treffe ich auch nie eine falsche Entscheidung” - sagt es, schreibt einen Zettel: “Liebe [kurzes nachdenken] … Musste flitzen, sorry. Der Sex war … gut. Gut gemacht. Und noch einen Haken drunter, oder lieber zwei?” und klebt das Post-it der Chefin auf die Stirn. Sagenhaft!
“How not to live your life” ist leider Gottes eine britische Serie. Das bedeutet auf der einen Seite, dass sie eine geniale, gagreiche, komische Serie ist, aber auf der anderen Seite nur wenige Folgen pro Staffel hat.

Normalerweise sollte man Serien und Filme ja immer im Original sehen, hier kann man aber eine Ausnahme machen - wenn man schon “How I met your Mother” auf Deutsch sah. Denn des göttlichen Barney Stinsons Stimme bringt Don in die Bredouille. So streitet er sich mit dem Anwalt seiner Oma - Testamentseröffnung: “Hallo Donald, du bist ein Arschgesicht” - das seine Oma doch senil sei, treibt es mit der oben erwähnten Chefin um den Job zurück zu bekommen - Kleiner Tipp am Rande: Nie auf den Tisch pinkeln, wenn man gefeuert wird oder aber auch nicht den Hund der Chefin als Geisel nehmen - lässt seinen Jugendschwarm bei sich in Omas alten Haus einziehen, in dem auch noch deren grenzdebiler Pfleger wohnt.

“How not to live your life” läuft Donnerstags auf ZDFneo.

Gute Nationalelf, schlechte Nationalelf

Gestern hat die Nationalelf gegen Argentinien gespielt, Maradona choachte im dicken Kleid, Jögi Löw mit Nivea im G-sicht. Scheinbar muss es aber in mindestens zwei Parallel-Universen dasselbe Aufeinandertreffen gegeben haben, anders lässt sich die unterschiedliche Beurteilung der Mannscahft durch die oberen zehn Fußball-Experten nicht erklären. Da hat ein Özil gut/schlecht/durchschnittlich gespielt, ein Ballack war nicht da/präsent und Klose war einfach schlecht/hat keine Bälle bekommen.

Es hat sicherlich nichts damit zu tun, dass die “Profis” das Spiel kurz nach dem Ende bewerten mussten und auch sicherlich nichts mit persönlichen Vorlieben  zu tun. Ein Überblick der drei Teams, die scheinbar auf dem Platz waren, Zeit-Kontinuum und so. Bastelt euch einfach eure Mannschaft der Wahl. Read more

links for 2010-02-02

Po-esie

Natur ist immer dort sehr schön,
wo Bäume ihr zu Berge stehn,
und wenn der Wind behutsam leicht,
wie’n Kamm durch durch diese Bäume streicht.
Doch wo die Berge kahl und steinig
da ist nichts los! - Sei’n wir doch einig,
daß Schönheit meistens nicht viel zählt,
wenn’s oben fehlt!

Heinz Erhardt

Ein Beitrag mit Poesie im Titel sollte nicht ohne selbige beginnen und Altmeister Heinz Erhardt ist sowieso der Beste. Frank Tuner (hinter dem Link hab ich schon mal was über ihn erzählt) ist auch nicht gerade schlecht in dem was er macht. “Life ist to short, to live without poetry” würde ich so jetzt nicht unterschreiben, schließlich soll der Widerstand zu Schulzeiten gegen das nutzlose Einprügeln von Gedichten nicht  umsonst gewesen sein. Aber Frank Turner darf das, der schon.

Verrückte Hühner und eine Rückbank für sich

rückspiegel Oh oh, ich kann vermutlich am Ende meines Praktikums ein komplettes Buch oder aber ein wissenschaftliche Arbeit über die geplagten Gestalten der Straße verfassen.

Diese Woche bin ich zwar nicht nach Hause gefahren, die Woche davor allerdings schon. Und die hatte es in sich. Da ich leider keine Heimfahrgelegenheit gefunden hab, musste ich auf die “Schlechte Service” AG aka Deutsche Bahn zurückgreifen. Und so gut wie ihr Ruf schlecht ist, sind die dann doch. Die Online-Buchung lief ohne Probleme, Zugfahrt an sich war langweilig.

Zuhause das übliche (Family, Freunde, Fernsehen)und dann am Sonntag Abend zurück. Meine Beschreibung von H. Auto war: “Das mit Blumen dran”. Alles klar, Vorteile werden gespeichert. Sie ist entweder : a) Ein Hippe) b) sektengeführte Grünen-Sympathisant (Der Unterschied zwischen a) und b) liegt im Selbstverständnis von b) oder c) sie legt keinen Wert auf ihr Auto. Am Treffpunkt angekommen (ein dunkler, unübersichtlicher und unheimlicher Park-and-Ride-Parkplatz mitten in der Nacht) strahlte neben meinem gelben Pulli nur noch mein Bruder, weil es gleich auf der Rückfahrt mit “dem Pack” in McDonalds geht. Also Austeigen, ausladen und tschüss.

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Gibt’s das auch Mitfahrgelegenheit?

Wenn man weit weit weg (eigentlich sind’s ja nur zwei Stunden oder 10 Sekunden auf Google Maps) von Zuhause wohnt, hat man drei Möglichkeiten: Erstens, man bleibt in Weit-Weit-Weg (der kürze halber in Zukunft Stuttgart oder Schwabenland genannt), zweitens, man fährt per Bahn und bezahlt quasi den Börsengang und die Netz-Restauration sowie die Reperatur der U-Bahn-Waggons in Berlin im Alleingang oder man nutz Seiten wie mitfahrzentrale.de oder mitfahrgelegenheit.de.

Ich hab mich für Letzteres entschieden, da a) meine Kleideruhr schon kurz vor 12 stand, ein Verbleiben im Schwabenland deshalb bei einer Waschmaschinenanzahl von >1 unmöglich erschien und ich die Bahn für zu teuer empfand. Also schnell online gegangen, zwei Leute angeschrieben, die von/über Stuttgart nach villi fahren. Eine schrieb zurück, alles klar gemacht, klang ganz okay, neuer Golf, fünf Euro für ne Fahrt.

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Stuttgart 22

So. Morgen geht es also los. Sechs Monate Stuttgart, weg von Rothaus und Breggle hin zu … Was trinken die für Bier? Ist ja eigentlich auch egal, alles ist gepackt, die Uhr ist auf frische Unterwäsche umgestellt und das Abschiedskomite steht bereit. stay tuned.

Ab sofort gibt es hier Prax-News und sonst alles mögliche aus dem Schwabenländle.

Stuttgart_Schloss

Eigentlich Donnerstagsrechts, jetzt halt Samstagslinks

Da sich über die Woche immer wieder einiges an lustigem Interessanten oder interessantem Lustiges im Web findet, sei es jetzt über twitter, deliciuos oder einfach per IM, gibts ab jetzt regelmäßig zur Belebung des Blogs ein paar gesammelte Links der Woche. Diese Woche mit Models, schweren Fragen, Installateuren, Flugzeugen, twitter etc. etc.

Los gehts.

Video:

** Unglaublich guter Wurf, Bball par excelence bei CollegeHumor.
** Nochmal CollegeHumor, diesmal mit twitter beziehungsweise tweetlejucie, herrlich Parodie mit einer großen Prise Wahrheit. Unbedingt bis zum Ende ansehen, “tweet, tweet, tweet Senora, tweet it all the time
** “Left 4 Dead” ist ein Zombie-Coop-Shooter, der zusammen mit Louis Armstrongs auf ewig genialem “What a wounderful World” zu einem netten, ironischen (Zombies, alles tot, rennt um euer Leben während das Lied läuft - Brüller) kleinen Video gepresst wurde.
** Appropros Zombies, ob der im Hintergrund noch lebt, darf bezweifelt werden.
** Schönes Video der BBC (die machen ja nur schöne Sachen) über ein paar Eichhörnchen, die ein Schlange fast in den Wahnsinn treiben.
** Bitterböser Kurzfilm, warum man manchmal lieber nicht alle Knöpfe drücken sollte. Lief beim Kurzfilmfestival “Future Shorts”, genauso wie dieses edle Stück, Guy Ritchie hätte es nicht besser gekonnt.
**Es ist belegt, Frauen müssen immer reden… seit der Geburt.
“An I want my shells”, Inglorious Plummers. Mario kann ja so brutal sein

Musik

**“Girl Talk ‘Feed the Animals” - Mashup oder wie man früher zu sagen pflegte und es heute eigentlich immer noch tun sollte, Collage aus 14 Youtube-Videos.

Text

** In Amerika, besser und genauer gesagt in Minneapolis, gibts die “Donny Dirk’s Zombie Den“-Bar. Die Bar sieht aus wie das “Winchester”, der Barkeeper wie Shaun und oben läuft ein Spruchband mit “Undead Frank lives”, würde man hier nicht gerne mit seiner Familie hingehen?
** Das New York Mag wundert sich warum immer mehr Konservative als Gäste in die “Daily Show” geladen werden, netter Text.
Schwere Frage: HP Business Tablet or Bianca Balti? Hmm.

Bilder

**Jerome Abramovitchs “Mannequin“, verdammt echt wirkende Schaufensterpuppen,wirklich verdammt echt.